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TU Berlin

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Frank Pallas

Frank Pallas
Lupe

Datenschutz und Technik über Anonymität und Sicherheit hinaus

Zusammenfassung: Unter dem Begriff "Data Protection by Design and by Default" schreibt die europäische Datenschutzgrundverordnung vor, etablierte Prinzipien des Datenschutzes in die konkrete Technologiegestaltung einzubeziehen. Je nach Stand der Technik sind datenverarbeitende Stellen verpflichtet, "geeignete technische und organisatorische Maßnahmen" zu treffen, um "die Datenschutzgrundsätze [...] wirksam umzusetzen". In der Informatik existiert hierzu eine Vielzahl von Ansätzen, die sich jedoch meist nur auf die Prinzipien der Datenminimierung und der Datensicherheit beziehen. Weitere Prinzipien, für die die Forderung nach "Data Protection by Design and by Default" ebenfalls gilt - wie etwa die Prinzipien der Rechtmäßigkeit, der Zweckbindung oder der Transparenz - sind demgegenüber nahezu gar nicht präsent. Gleichzeitig ließe sich die praktische Wirksamkeit datenschutzrechtlicher Regelungen durch geeignete technische Verfahren deutlich verbessern und dadurch die Notwendigkeit zur "Digitalen Selbstverteidigung wegen unwirksamer rechtlicher Regeln" jedenfalls reduzieren. Der Vortrag stellt die erwähnten Prinzipien sowie das Konzept "Data Protection by Design" vor und diskutiert entsprechende technische Ansätze.

Interessante Links:

F. Pallas (2018). Datenschutz in Zeiten alles durchdringender Vernetzung

Facebook-Tracker auf deutschen Medienseiten

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